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Schulgeschichte

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Aus der Geschichte der Sinnberg-Grundschule Bad Kissingen

 

 
Bis zum Schuljahr 2008/2009 war die Grundschule im Gebäude der Anton-Kliegl-Volksschule beheimatet.
Dieses Volksschulgebäude wurde nach der Grundsteinlegung am 13. Oktober 1929 am 8. Januar 1931 feierlich eröffnet. 
Ein Schulhaus, das ohne die finanzielle Unterstützung von Anton und Leopoldine Kliegl nicht hätte errichtet werden können
und das in der damaligen Zeit zu den größten, schönsten und modernsten Schulgebäuden im Landkreis zählte.
 Seit dieser Zeit war und ist es auch heute noch, nach zweimaliger Erweiterung,
Heimstatt vieler Generationen von Kissinger Schülerinnen und Schüler.
 Insgesamt waren 1972 siebzehn Grundschulklassen, vierzehn Hauptschulklassen und die fünfklassige Sonderschule
im Schulgebäude zwischen Pfalz- und Steinstraße untergebracht, was in etwa einer
Schülerzahl von 1.400 Schülern entsprach.
Die Klassenstärke in den 5. und 6. Klassen lag zwischen 42 und 45, die der 7. und 9. Klassen zwischen 32 und 39 Schülern.
Die Klieglschule war ein „Riese“ unter den Schulen des Landkreises.
 Durch die Einführung des M-Zuges (mittlerer Bildungsabschluss) an der Hauptschule stieß das Volksschulgebäude
an die Grenzen seiner räumlichen Kapazitäten.
 Da sich zukünftiges Lernen in der Grundschule an den veränderten Rahmenbedingungen unserer
Gesellschaft orientieren muss, setzten sich Eltern und Lehrerschaft für die Umsetzung eines
neuen Raumkonzeptes ein. Ideale pädagogische Rahmenbedingungen wurden in der leerstehenden ehemaligen
Elementary School der US-Armee gefunden. Hier standen neben geräumigen Klassenzimmern für heterogene
Lerngruppen, eine Turnhalle, ein Pausenbereich getrennt nach
Bewegung-Spiel-Ruhe, ein Essensbereich und ein Kioskbereich mit Aula zur Verfügung.
 Es bildete sich eine Initiative von Kissinger Bürgern, die sich für den Erwerb der amerikanischen Schule einsetzen. 
Unter der Schirmherrschaft des Elternbeirates und Fördervereins der Grundschule wurde ein  "Tag der offenen Tür"
in der amerikanischen Schule organisiert und eine Aktion "Schulaktien" ins Leben gerufen. 
 Nach langer Diskussion beschloss der Stadtrat am 30. Januar 2008 einstimmig den Erwerb der ehemaligen
Elementary School. Am 15. September 2009 überreichte der Oberbürgermeister der Stadt Kay Blankenburg
den Schulschlüssel der neu renovierten Sinnberg-Grundschule an den Rektor Klaus Lotter.
 Mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 zog die Grundschule in die durch Architekt Messerschmidt umgebaute ehemalige
amerikanische Schule um. Gleichzeitig wurde die erste Ganztagsklasse eingerichtet.
 Am 23. Oktober 2009 fand die offizielle Einweihung unter großer Beteiligung der Öffentlichkeit statt.
Neben dem Landtagsabgeordneten Robert Kiesel trugen für die Regierung von Unterfranken Dr. Adelheid Hutlinger,
der stellvertretende Landrat Emil Müller, Oberbürgermeister Blankenburg mit den Stadträten,
Elternbeiratsvorsitzenden Michael Schröder und Vorsitzenden des Fördervereins Alexander Koller
durch ihre Teilnahme zur würdigen Feier bei.
 Da gutes Essen gutes Leben bedeutet, wurde im Jahr 2010 das Bauamt mit der Planung beauftragt, die Schule
um einen Essensbereich zu erweitern.
Mit finanzieller Unterstützung des Freistaates Bayern, des Sachaufwandsträgers Stadt Bad Kissingen,
des Fördervereins und weiterer Sponsoren, konnte am 28. März 2011 im Beisein des Oberbürgermeisters und
seines Stadtrates der 165.000 Euro teure Küchenbereich in Betrieb genommen werden.
Auf 60 qm ist eine Vollküche mit Lagerraum, Spülküche und Kiosk entstanden.
Um die Mittagszeit wird ein frisch gekochtes, ausgewogenes Menue angeboten.
Die angrenzende Aula ist als "Lernendes Esszimmer" in das pädagogische Konzept der Schule eingebunden.