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Riedelgrube und John Bauer-Museum

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Ausflug nach Ebenhausen in die Riedelgrube und ins John Bauer-Museum, 19.11.2014

 

Wir fuhren mit dem Zug nach Ebenhausen und spazierten zunächst zur Riedelgrube, einem Areal auf dem früher eine Backsteinfabrik stand. Dort gibt es viele Tiere und Pflanzen zu entdecken – und auch den ein oder anderen Wichtel oder Troll! Wir sahen das Tierhotel, spielten das Fledermaus-Schmetterling-Spiel und lauschten auf die Geräusche der Tiere. Mit den Entdeckerrucksäcken der Gemeinde ausgestattet, versuchten wir einen Rindenabdruck von manchen Bäumen zu nehmen, aber dafür war es zu nass. Lieber kletterten einige Kinder auf die Bäume hoch und suchten die Spuren der Trolle, die anscheinend auch in der Riedelgrube wohnen. Anja erklärte uns, dass Trolle eine Vorliebe für Edelsteine und Glitzerkram haben und dass sie sehr scheue Wesen sind. Meist verstecken sie sich zwischen den Bäumen und im Erdreich. Sie sind wirklich schwer zu entdecken! Man erkennt sie aber sicher am zotteligen Fell und am Schwanz. Viele Trolle tragen einen Schlapphut oder haben krauses Haar. Zum Glück hat der Maler John Bauer Wichtel und Trolle gemalt, so dass wir genau wussten, wonach wir suchen müssen! Diese Bilder schauten wir im liebevoll gestalteten John- Bauer-Museum in der Ortsmitte von Ebenhausen genauer an. John Bauer ist vor 100 Jahren ein sehr berühmter schwedischer Maler gewesen, dessen Vater aus Ebenhausen stammte und der schließlich nach Schweden auswanderte. John konnte schon als Kind extrem gut zeichnen und wurde vor allem für seine Bilder berühmt, die er für ein Märchenbuch malte. Anja hatte schwedische Pfefferkuchen für uns und als alle verkleideten Wichtel und Trolle ein ruhiges Plätzchen in der Trollhöhle des Museums gefunden hatten, las sie uns zum Schluss ihre liebste Trollgeschichte vor.