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Grundschule meets Staatsbad Philharmonie

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Sinnberg-Grundschule meets Staatsbad Philharmonie

 

Dass ein Frosch Posaune spielen kann und ein Xylophonist sich wie ein Zirkusakrobat zu immer schnelleren Pirouetten hinreißen lassen kann, während das Ehepaar Herr „Posaune“ und Frau „Trompete“ nicht nur verliebt säuseln, sondern sich auch mal streiten, konnten die Kinder der Sinnberg-Grundschule und viele weitere Zuhörer beim Konzert der Staatsbad Philharmonie am 17.10.18 in der Wandelhalle erleben.

Es war für alle Anwesenden ein besonderes Erlebnis, denn die Grundschüler waren nicht nur aufmerksame und gebannte Zuhörer, sondern wurden selbst zu Akteuren und Künstlern.

Doch wie kam es dazu? Der Wunsch der Sinnberg-Grundschule die Musiker der Staatsbad Philharmonie live zu hören, entstand schnell nach dem gemeinsamen Mitwirken beim Kissinger Sommer mit der „Parade“. So wurden 50 Kinder der Ganztagesklasse aus den Jahrgangsstufen 2 und 3 an diesem Vormittag vom Orchestermanager Roman Riedel und dem Chefdirigenten Burghard Toelke begrüßt. Nach einem schönen Choral ertönte der bekannte „Triumphmarsch“ aus der Oper „Aida“, der die Kinder über die fanfarenhaften Signale der Blechbläser staunen ließ. Ganz schnell waren sie mittendrin und bei der nächsten Nummer Mitwirkende. Zu „That misterious rag“, dem Finallied des gemeinsames KISO-Projektes erklangen die hellen Stimmen: „Hör auf die Stimme, hör, was sie sagt.“ und die vielen Kurgäste lauschten. Das Publikum wurde nun von Roman Riedel mit seinem „The frog“ an das Ufer eines Teiches versetzt, an dem er wie ein kleiner Ochsenfrosch auf der Posaune quakte und quakte. Tatsächlich verwandelte sich der Musiker komplett in einen Frosch. Beim Cupsong „When I´m gone erhielt das Orchester durch Michaela Weißenberger, Wim-Lehrerin der Sinnberg-Grundschule, eine Solistin der anderen Art, denn sie spielte auf einem Becher, dem sie alles abverlangte. Auf Xylophonen wird natürlich in der Grundschule auch gespielt, doch so wie Ryszard Biernacki haben die jungen Zuhörer das noch nie erlebt. In einem wahnsinnigen Tempo glitten die Schlägel über die Platten, wirbelten und machten Saltos zu Zirkus Renz. Jetzt wurden die Kinder selbst zu Akteuren bei „Seven Nation Army“. Sie rissen die Gäste zu den rockigen Klängen in ihrer „Fußballperformance“ mit und vereinten sich mit dem Orchester zu einer großen Fangemeinde. Highlights der „Westside-Story“ und Washington Post ließen einen unterhaltsamen Konzertvormittag, der von Reinhold Roth moderiert wurde, zu Ende gehen. Alle Anwesenden waren sich einig, dass dieses Konzerterlebnis eine wunderbare Begegnung zwischen Orchester, Schülern und Kurgästen war mit Musik, Tanz, Gesang, Akrobatik, Humor und künstlerischen Höchstleitungen. Die Staatsbad Philharmonie Kissingen zeigte sich musikalisch vielseitig und äußerst unterhaltsam für Jung und Alt.